Geschichte / Museum

Geschichte

Fondue ist seit dem Altertum bekannt. Man schmelzte (franz. fondre) früher den alten vertrockneten Käse, goss Wein dazu und tunkte das alte Brot im Käse. Das Fondue war geboren - eine Mahlzeit aus Essensresten also.

Als Ursprungs-Regionen gelten die Westschweiz und Savoyen; heute ist das Fondue weltweit bekannt und beliebt.

Erst in den 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde das Fondue populär und hielt Einzug in Schweizer Küchen. Die damalige Käseunion unternahm Anstrengungen, Fondue in der Schweiz (und auch im Militär) beliebt zu machen. Der Werbeslogan FIGUGEGL (Fondue isch guet und git ä gueti Lune) trat 1953 erstmals auf.

 

Museum

Ab den 60er Jahren waren im Fachhandel Fondue-Utensilien erhältlich. Diese Sammlerstücke sind heute oft für wenig Geld in Brockenstuben und auf dem Flohmarkt erhältlich.

 
Das gusseiserne Caquelon von Von Roll, innen weiss beschichtet, kratzfest und fast unzerstörbar. Das 'wüste' Design hat Kultstatus.
  
 Das gusseiserne 2 Personen-Caquelon von Cousance, Frankreich, innen weiss beschichtet, kratzfest und fast unzerstörbar.
  
 Alte Fondue-Teller vom Flohmarkt 
  
 Zwei Arten alter Fondue-Gabeln. Warum die Zinken beim linken Modell so lang sind, ist ungewiss, jedenfalls ist es nicht praktisch, damit zu essen. Mit dem Modell rechts wollte man vermeiden, dass die Brotstücke von der Gabel fallen. 

 

kleine Caquelons aus Ton zum Tunken des Brotes im Kirsch oder anderem Schnaps.